Staatsakt.
Gegründet wurde Staatsakt 2003 von Gunther Osburg und Maurice Summen, die das Berliner Independentlabel im Stadtteil Prenzlauer Berg ansässig machten. Die Selbstbeschreibung des Labels nennt als Koordinaten Popkultur, Kommunikation und thematische Identitäten – ein Rahmen, der sich im Katalog widerspiegelt: deutschsprachige Musik, die zwischen Experiment, Post-Punk und den Rändern der Neuen Deutschen Welle pendelt.
Eine zentrale Rolle in der Geschichte des Labels spielt die Band Die Türen, die Osburg und Summen gemeinsam mit Ramin Bijan gründeten. Aus diesem Umfeld entstanden im Lauf der Jahre weitere Projekte und Konstellationen, die unter verschiedenen Namen erschienen. Zum Katalog gehören außerdem Jeans Team und Hans Unstern mit experimentellen Arbeiten, Friends of Gas und Stereo Total aus dem Post-Punk- und New-Wave-Bereich sowie Doc Schoko, der zwischen Post-Punk, Neuer Deutscher Welle und Schlager arbeitet. Jens Friebe aus Lüdenscheid verbindet auf seinen bei Staatsakt erschienenen Platten Neue Deutsche Welle, Pop und Schlager.
(KI)
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