Wenn Punk eine Jugendphase ist, dann ist Erwachsensein das Ende der Aufmerksamkeit. Diese Playlist behauptet das Gegenteil: dass Distanz zur Welt eine Daueraufgabe bleibt – und dass die richtigen Worte dafür heute genauso bei Mercedes Jens stehen wie früher bei Slime oder Schleimkeim. Wer „deutsch punk“ liest und Toten Hosen denkt, ist hier falsch. Wer „für erwachsene“ liest und ehrgeizigen Konsens erwartet, auch. Was hier zusammengefasst ist, ist nicht Nostalgie für vergangene Wut, sondern Beleg dafür, dass die Wut Generation für Generation neue Vokabeln findet – Jobcenter statt Polizei, Schwengelstrand statt Wackersdorf, Pogo trotz allem.
Kein Prollpunk ~ nur gepflegter Krach hier! Alte Schule / Junge Wilde / Kunstkacke / Extremes / Lustiges / vollkommen Schräges. Auch Mädchenpunk, Ossis, Ösis, Ricolas erlaubt ~ bin tolerant!