Ein Beziehungsgeflecht aus anonymen Figuren – A, B, C, S, M, G, L – die alle miteinander verstrickt sind, ohne dass jemand das ganze Bild kennt. Der Erzähler beobachtet alles nur vom Fenster aus, bleibt außen vor. Rote Mohn-Blumen, ein Leichenschmaus, nächtliches Schweigen am Telefon: Die Bilder sind melancholisch, fast lakonisch. Die Frage ‚Wer weiß schon was von wem?‘ zieht sich wie ein stiller Zweifel durch den Text – über Nähe, Gerüchte und die Grenzen des Verstehens.
(KI)