Ein nächtlicher Streifzug durch die Stadt, geprägt von Unbehagen und dem Wunsch, unsichtbar zu sein. Die Erzählerin wechselt Straßenseiten, zieht die Hose länger, weicht fremden Blicken aus. Die Welt erscheint in Grau, schutzlos, ohne Aufsicht. Was bleibt, ist eine trotzige Miene als einzige Rüstung – und die beklemmende Normalität, dass dieser Zustand für Frauen im öffentlichen Raum bei Nacht vertraut ist.
(KI)