Eine Erzählung über Ausgrenzung durch Musikgeschmack, die sich über Jahre zieht. 1991 springt jemand auf dem Bett, der Bruder nennt es abwertend Mädchenmusik. 1995 tanzt dieselbe Person allein in einer Disco, während Typen dasselbe rufen. Was als Beleidigung gemeint war, wird zur Selbstbezeichnung. Der Begriff kippt – nicht durch Erklärung, sondern durch Wiederholung und das stoische Weiterlieben dieser Musik.
(KI)