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gorg mit kopfhoerer

Hallo!

Ich bin gorg ~ Mensch und Musikverrückt.
Und dies ist mein Blog, in dem ich Euch meine Lieblingsmusik vorstelle. Erstmal nur deutschsprachiger Kram, mit Schwerpunkt Punk, Pop, Experimentelles. Sowie ähnliches. Aber auch vollkommen anderes. Alles nach 80er und Hauptsache schräg / außergewöhnlich / gut ~ viel Spaß!

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T.Raumschmiere
Quelle: Discogs

T.Raumschmiere

Marco Haas wurde 1975 in Heidelberg geboren und begann seine musikalische Laufbahn als Schlagzeuger in der Hardcore-Punk-Band Zorn. Im Laufe der 1990er Jahre verlagerte sich sein Fokus zunehmend auf elektronische Musik. 1997 gab er seinem Soloprojekt den Namen T.Raumschmiere – entlehnt aus der Kurzgeschichte „Die Traumschmiere“ (The Dream Cops) von William S. Burroughs. Haas selbst beschrieb die Namensfindung so: Er habe den Text zufällig gelesen, als er nach einem Projektnamen suchte, und dann einen Punkt zwischen T und R gesetzt, damit es wie ein richtiger Name aussehe.

Noch im selben Jahr gründete Haas das Label Shitkatapult, dessen erste Veröffentlichungen die Cozmick Suckerz-Compilations sowie die Stormbow EP waren. Während Stormbow noch ein rockorientiertes Bandprojekt darstellte, waren die Compilationbeiträge bereits elektronischer Natur. 1999 erschien mit Stromschleifen die erste EP, die vollständig auf Shitkatapult herauskam. In den Jahren danach veröffentlichte T.Raumschmiere jährlich mindestens zwei EPs oder Alben, darunter Releases auf Hefty Records, Sender, Kompakt und Angorasteel.

2002 erschien The Great Rock ’n‘ Roll Swindle, eine Zusammenstellung bereits veröffentlichter Singles, die positive Kritiken erhielt. Ein Jahr später folgte Radio Blackout, das über novamute erschien. Ebenfalls 2003 war T.Raumschmiere Gast bei den Peel Sessions.

Stilistisch verbindet das Projekt Punk- und Noisesounds mit tanzbarem Electro. Der Begriff Electropunk wird häufig verwendet, gilt jedoch als breite Sammelbezeichnung für Musiker, die Punkattitüde mit elektronischen Klängen zusammenbringen. Eine ARTE-Dokumentation aus dem Jahr 2003 bezeichnete T.Raumschmiere als Hauptvertreter des sogenannten „Dreckelektro“, ein Begriff, der sich in der Folge nicht etablierte. Auch die Einordnung unter „Electroclash“ greift nur bedingt. Manche Stücke sind instrumental gehalten, bei anderen übernimmt der Gesang eine tragende Rolle. Die Texte sind überwiegend auf Englisch, wenngleich viele Songtitel auf Deutsch sind – häufig mit Bezug zu Industriebegriffen wie „Stromschleifen“, „Nietenbolzen“ oder „Querstromzerspaner“, teils aber auch mit ironischem Unterton, etwa bei Titeln wie „Neulich beim Bestattungsdiscount“ oder „Patridiot“.

Trotz ausbleibender kommerzieller Chartpräsenz hat das Projekt innerhalb der alternativen elektronischen Musik einen nachhaltigen Einfluss entfaltet und wurde über die Grenzen der Subkultur hinaus wahrgenommen, unter anderem vom Goethe-Institut und der New York Times.

(KI)

Infos und Links

Genre, Stil // Meine Kategorie
Electronic , Experimental, Techno // Elektronik, House
Herkunft
Heidelberg
Gegründet
1975
Künstlerwebsite
Labels
Plattformen
Stats von last.fm
39.038 Hörer // 366.801 Playcount
Stand: 29.08.2026 // 03.10.2026

Entdeckt in meiner Playlist

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