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gorg mit kopfhoerer

Hallo!

Ich bin gorg ~ Mensch und Musikverrückt.
Und dies ist mein Blog, in dem ich Euch meine Lieblingsmusik vorstelle. Erstmal nur deutschsprachiger Kram, mit Schwerpunkt Punk, Pop, Experimentelles. Sowie ähnliches. Aber auch vollkommen anderes. Alles nach 80er und Hauptsache schräg / außergewöhnlich / gut ~ viel Spaß!

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Qek Junior
Quelle: Spotify

Qek Junior

Im Herbst 2005 entstand das Projekt in Simmern – nicht geplant, sondern aus dem Bedürfnis heraus, nach dem Ausstieg aus der Band The House of Usher neue Ausdrucksformen zu finden. Dominic Daub begann während des Schreibens seiner Magisterarbeit mit einem alten Sequenzer und noch älteren Synthesizern erste Stücke aufzunehmen und stellte sie bei Myspace online. Dass daraufhin eine Konzertanfrage aus England eintreffen würde, hatte niemand erwartet – auch Tobias Dupont nicht, der seither der zweite Kopf des Duos ist. Daub übernimmt Gesang und Programmierung, Dupont ist für die Technik zuständig.

Die frühen Stücke wurden auf einer Demo-CDR namens „Deutschstunde“ zusammengefasst, worauf Auftritte in Bradford und Leeds folgten. Anschließend erschienen die Tracks „1/0″, „Yoshiwara“, „Atomkonsens“ und „Kurz und schmerzlos“ auf einer Vinyl-EP des Labels Kernkrach, die weltweit positiv besprochen wurde und innerhalb weniger Wochen vergriffen war. Nach einer Reihe von Compilation-Beiträgen erschien 2009 das erste Album „Ausverkauf“ auf Danse Macabre, 2020 wurde es zusätzlich als LP veröffentlicht. Das zweite Album „Druschba“ folgte am 20. Dezember 2011, erhältlich als streng limitierte Vinyl-Version sowie als Download. Das dritte Studioalbum „Anomie“ erschien im Dezember 2020. Mit „Das Gespenst der Freiheit“ veröffentlichte das Duo, das inzwischen in Boppard am Rhein verwurzelt ist, einen weiteren Longplayer, dessen Titel auf den gleichnamigen Film Luis Buñuels von 1974 zurückgeht – die Idee entstand während eines Aufenthalts in Antwerpen.

Musikalisch bewegen sich QEK Junior im Bereich Minimal Synth und Minimal Wave und verarbeiten dabei Einflüsse aus dem deutschen und europäischen Musikuntergrund der 1970er- und 1980er-Jahre. Referenzpunkte sind dabei Bands wie DAF, die frühen Clan of Xymox oder The Invincible Spirit. Die Stücke sind synthetisch, tanzbarer Natur und von monotonen Strukturen geprägt, während Daubs Texte sich mit gesellschaftlichen wie absurden Themen auseinandersetzen. Neben den Studioveröffentlichungen hat das Duo seine Musik auf Bühnen in Deutschland, Großbritannien und weiteren europäischen Ländern vorgestellt – in Städten wie Berlin, Leipzig, Nürnberg, Bradford und Nottingham.

(KI)

Infos und Links

Genre, Stil // Meine Kategorie
Electronic , Coldwave, Electro, Minimal, Synth-pop // Post-Punk, Elektronik, House
Künstlerwebsite
Labels
Plattformen
Stats von last.fm
4.553 Hörer // 41.002 Playcount
Stand: 31.08.2026 // 03.10.2026

Entdeckt in meiner Playlist

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