Ein Kind hört eine vorbeiziehende Melodie und weiß sofort: Das wird sein Leben sein. Der Moment bricht etwas in ihm auf. Der fremde Mann, der dieses Lied singt, wird zur bedrohlichen wie prägenden Figur – denn er singt, was eigentlich dem Kind gehört. Der Text bewegt sich zwischen Erweckung und Aneignung, zwischen dem ersten Berührtwerden durch Musik und dem Schmerz, dass jemand anderes das Eigene bereits vorwegnimmt.
(KI)